Schizophrenie ist eine endogene Psychose mit phasenhaftem Verlauf, die in vielen Fällen verborgen auftritt (schwer zu diagnostizieren). Wir werden hier nicht auf die verschiedenen Formen der Schizophrenie (Hebephrenie, Katatonie, Paranoia, einfache Form) eingehen. Für eine differenzierte Behandlung ist es wichtig, zwei Symptomgruppen zu unterscheiden:

Positive oder Plus-Symptome: Wahn, Halluzinationen, Denkstörungen


Negative oder Minus-Symptome: Verlust sozialer Kontakte, Motivations- und Reaktionsabschwächung

Neuroleptika

Die antipsychotische Wirkung der Neuroleptika bei Gabe während einer Schizophrenie-Exazerbation wird allmählich erreicht. Ängste werden schnell gelindert. Wahn und Halluzinationen gehen zurück (A, Abschwächung der Farbintensität), andere Symptome verstärken sich zunächst, verschwinden aber nach einigen Wochen.

In den meisten Fällen tritt jedoch keine vollständige Normalisierung des Zustands ein. Selbst wenn es nicht gelingt, vollständig positive Ergebnisse zu erzielen, wird die Symptomatik der Krankheit gemildert, was die Pflege des Patienten und seine Rückkehr in die Gesellschaft erleichtert. Es gibt mehrere Klassen von Neuroleptika: Phenothiazine, Butyrophenone und atypische Neuroleptika.

Anwendung

Bei akuten Schüben werden starke Neuroleptika eingesetzt. Bei ausgeprägter Erregung oder katatoner Stupor wird Haloperidol intravenös verabreicht. Je früher die Behandlung des akuten Zustands beginnt, desto günstiger ist die Prognose. Für die meisten Schizophrenie-Patienten ist eine Dauerbehandlung angezeigt. Bei Stabilisierung der Symptome oder zur Rezidivprophylaxe eignen sich am besten atypische Neuroleptika, die die negative Symptomatik verringern. Es ist notwendig, die Patienten zu beobachten und ihnen nach Möglichkeit ein angemessenes Umfeld zu schaffen. Schwierigkeiten bei der Behandlung ergeben sich daraus, dass die Patienten die Medikamente nicht einnehmen. Daher wurden Depotpräparate entwickelt, wie Fluphenazindecanoat (i.m. 1x pro 2 Wochen) oder Haloperidoldecanoat (i.m. 1x pro 4 Wochen), die einen konstanten Wirkstoffspiegel im Blut über den angegebenen Zeitraum gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Symptome zeigt Schizophrenie?

Schizophrenie zeigt zwei Hauptsymptomgruppen: Positive oder Plus-Symptome wie Wahn, Halluzinationen und Denkstörungen sowie Negative oder Minus-Symptome wie Verlust sozialer Kontakte, Motivations- und Reaktionsabschwächung.

Wie wirken Neuroleptika bei Schizophrenie?

Die antipsychotische Wirkung der Neuroleptika bei Schizophrenie entfaltet sich allmählich. Ängste werden schnell gelindert, Wahn und Halluzinationen gehen zurück, andere Symptome verstärken sich zunächst, verschwinden aber nach einigen Wochen. Allerdings tritt in den meisten Fällen keine vollständige Normalisierung ein.

Welche Arten von Neuroleptika gibt es?

Es gibt mehrere Klassen von Neuroleptika: Phenothiazine, Butyrophenone und atypische Neuroleptika.

Wann werden welche Neuroleptika eingesetzt?

Bei akuten Schüben werden starke Neuroleptika wie Haloperidol eingesetzt. Bei stabilisierten Symptomen oder zur Rezidivprophylaxe eignen sich besser atypische Neuroleptika, die die negative Symptomatik verringern.

Wie wird die Medikamenteneinnahme sichergestellt?

Um die Medikamenteneinnahme sicherzustellen, wurden Depotpräparate entwickelt, die einen konstanten Wirkstoffspiegel über einen längeren Zeitraum gewährleisten, z.B. Fluphenazindecanoat oder Haloperidoldecanoat.

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