Die Laktatausdauer kennzeichnet die Ausübung körperlicher Belastungen im Bereich der submaximalen Leistungsfähigkeit.


Die Hauptenergiequelle bei Belastungen dieser Intensität ist der anaerobe Abbau des Muskkelglykogens zu Milchsäure. Die Möglichkeiten der glykolytischen ATP-Gewinnung hängen in hohem Maße von den Glykogenreserven der Muskeln ab. Je höher die Ausgangskonzentration des Glykogens in den Muskeln, desto länger kann es im Glykolyse-Prozess genutzt werden. Ein weiterer Faktor, der die Laktatausdauer bestimmt, ist die Resistenz der Muskelzellen und des gesamten Organismus gegenüber dem Anstieg der Azidität aufgrund der Laktatakkumulation in den Muskeln und im Blut.


Darüber hinaus unterscheidet man die alaktazide und die aerobe Ausdauer.

Training der Laktatausdauer

Zur Entwicklung der glykolytisch-anaeroben Ausdauerkomponente können Methoden der einmaligen Maximalbelastung, der wiederholten Belastung und des Intervalltrainings eingesetzt werden. Die gewählten Belastungscharakteristiken müssen eine maximale Steigerung der anaeroben glykolytischen Umsetzungen in den arbeitenden Körperteilen sicherstellen. Diesen Anforderungen entspricht die Ausführung maximaler Anstrengungen im Zeitbereich von 30 Sekunden bis 2,5 Minuten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Laktatausdauer?

Die Laktatausdauer charakterisiert die Fähigkeit, Belastungen im submaximalen Leistungsbereich durchzuhalten. Sie basiert auf der Energiegewinnung durch den anaeroben Abbau von Muskelglykogen zu Milchsäure.

Wie entwickelt man Laktatausdauer?

Zur Verbesserung der laktattoleranten Ausdauer können Methoden wie Maximalbelastungen, wiederholte Belastungen und Intervalltraining eingesetzt werden. Entscheidend sind Belastungen von 30 Sekunden bis 2,5 Minuten Dauer.

Welche Faktoren beeinflussen die Laktatausdauer?

Die Laktatausdauer hängt von den Glykogenreserven in den Muskeln sowie der Fähigkeit des Körpers ab, den Anstieg der Milchsäurekonzentration zu tolerieren.

Wie unterscheidet sich Laktatausdauer von anderen Ausdauerformen?

Neben der Laktatausdauer gibt es auch die alaktazide und die aerobe Ausdauer, die jeweils andere energetische Grundlagen haben.

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